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Zunächst
möchte der FC Superfund an alle Personen, die durch die skandalösen
Vorfälle am 13. Mai 2006 im Zuge des Meisterschaftsspieles gegen den FK Austria
Magna Sachschäden erlitten haben oder in sonstiger Weise in Mitleidenschaft
gezogen wurden, den Ausdruck des Bedauerns richten.
Der FC Superfund wird insbesondere jene Anrainer des Waldstadions, die von den
Vandalenakten der Austria Anhänger unmittelbar betroffen waren, bei der Schadensbehebung
so weit als möglich unterstützen. Eine Sitzung aller Beteiligten (Exekutive,
Bundesliga, Austria und FC Superfund) wird noch diese Woche in Pasching stattfinden.
Unter dem Eindruck der Ausschreitungen in Pasching bzw. des sich ebenfalls
an diesem Wochenende zugetragenen Vorfalles in Graz stellt sich nach Ansicht des
FC Superfund die Frage, ob Vereine wie die FK Austria in Österreich das Aggressionsverhalten
ihrer Anhänger noch im Griff haben oder diesem bereits ohnmächtig
gegenüber stehen. Wie anhand der jüngsten Vorfälle ersichtlich,
wobei zur Untermauerung dieses Standpunktes auch auf die weiteren Fanausschreitungen
in dieser Bundesligasaison verwiesen wird, besteht für den FC Superfund inzwischen
in Österreich hierzu ein akuter Handlungsbedarf, um diese zunehmende Gefahr
von Fanausschreitungen ein für alle Mal im Keim zu ersticken.
Ein wie in der Vergangenheit stattgefundenes Negieren dieses Gefährdungspotentials,
welches sich darin offenbart, dass Vereine die Umsetzung tatsächlicher wirksamer
und somit unpopulärer Präventivmaßnahmen gegenüber gewaltbereiten
Anhängern offenbar scheuen, führt nach Ansicht des FC Superfund unweigerlich
zu Vorfällen, wie sie sich in der Vergangenheit bereits in anderen europäischen
Fußballligen, zuletzt in der Schweiz, zugetragen haben. Eine zukünftige
Verhinderung solcher Vorfälle ist lediglich durch eine umfassende Zusammenarbeit
sämtlicher Beteiligten wie die Bundesliga, die Vereine und den Behörden
möglich.
Der FC Superfund fordert daher mit aller Vehemenz die Bundesliga auf, sich
diese aufgezeigten Problems aktiv(er) anzunehmen und zwecks Lösung dieses
Problems eine Enquete-Kommission zu installieren, welcher auch Vertreter des Innenministeriums
angehören müssen.
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