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Hofmann wechselt zum TSV 1860 München

Rapid-Kapitän Steffen Hofmann wechselt mit sofortiger Wirkung in die Zweite Deutsche Bundesliga zum TSV 1860 München. Am Montag, den 2.1.2006, einigten sich Rapid-Sportmanager Peter Schöttel und 1860-Geschäftsführer Roland Kneißl über einen Transfer des 25jährigen Mittelfeldspielers, der bereits am 3. Jänner beim Trainingsauftakt der „Löwen“ mit dabei sein wird.

Steffen Hofmann erhält beim Münchner Traditionsklub einen Vertrag bis 30. Juni 2009, über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. Rapid-Sportmanager Peter Schöttel: „Sportlich und auch menschlich schmerzt uns der Abgang von Steffen Hofmann natürlich. Er ist ein absoluter Top-Profi und hat sich stets vorbildlich verhalten. Nun wollte er eine neue Herausforderung in einer ausländischen Liga annehmen und da auch das Angebot von 1860 München an Rapid korrekt war, haben wir dem Transfer zugestimmt.“ Der Vertrag von Steffen Hofmann beim SK Rapid wäre übrigens nach der Frühjahrssaison ausgelaufen.

Hofmann selbst meint: „Ich möchte mich bei allen Rapidlern, also Fans, Mitspielern, Betreuern, Funktionären und Mitarbeitern für dreieinhalb wunderbare Jahre und die tolle Unterstützung bedanken. Wir haben gemeinsam schöne Erfolge feiern können und der Abschied muss ja nicht für immer sein. Mein neuer Verein 1860 München ist trotz der derzeitigen Zugehörigkeit zur Zweiten Liga eine Top-Adresse im deutschen Fußball und bedeutet für mich sportlich eine Riesenherausforderung.“

1860-Geschäftsführer Roland Kneißl freut sich über den gelungenen Transfer des in Würzburg geborenen Spielmachers: „Steffen Hofmann war unser Wunschspieler. Er ist vielseitig einsetzbar, kann im Mittelfeld jede Position spielen. Wir sind überzeugt, dass er unserer Mannschaft wertvolle Impulse verleihen kann, um das Saisonziel Aufstieg in die Erste Liga zu realisieren.“ Beim TSV 1860 München wird Hofmann die Rückennummer 10 tragen.

Steffen Hofmann kam im Sommer 2002 von den Amateuren des FC Bayern München nach Wien-Hütteldorf. Seit Sommer 2003 war er Kapitän, insgesamt bestritt er 128 Pflichtspiele (109 Meisterschaft, 6 ÖFB-Cup, 13 Europapokal) und erzielte dabei 32 Tore (26 Meisterschaft, 2 ÖFB-Cup, 4 Europapokal). 2004 wurde er in der traditionellen APA-Wahl zum „Fußballer des Jahres“ gekürt, in den vergangenen beiden Spielzeiten von der Bundesliga jeweils zum „Spieler der Saison“. Bei der heute zu Ende gegangenen Internet-Wahl auf skrapid.at wurde er zudem zum zweiten Mal in Folge von den Usern (über 8.000 abgegeben Stimmen, davon 34,53 % für Hofmann) zum „Rapidler des Jahres“ gekürt.

Der SK Rapid wird Steffen Hofmann im Laufe der Frühjahrssaison zu einem Heimspiel einladen um ihn offiziell und gebührend zu verabschieden. Schon jetzt darf festgehalten werden, dass der SK Rapid seinem nunmehrigen Ex-Kapitän und verdienstvollen Spieler alles Gute für seinen zukünftigen Lebensweg wünscht.







   




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