|
Wien,
29. Juli 2005. Siemens engagiert sich in den nächsten Jahren nachhaltig für
den österreichischen Fußball: Zentrales Element ist dabei die nationale
Nachwuchsförderung. Das geschieht einerseits in Kooperation mit dem ÖFB,
dem Österreichischen Fußball-Bund, im Zuge des Projekts "Challenge
2008 - Der österreichische Weg".
Dieses Projekt ist ein umfassendes Ausbildungskonzept des ÖFB für
die Nationalmannschaft. Andererseits unterstützt Siemens innerhalb der Bundesliga
die Klubs SK Rapid und FK Austria Magna bei der Förderung junger Sportler.
Als Technologiepartner des österreichischen Fußballs bringt das Unternehmen
ab sofort langjähriges Wissen und ein umfangreiches Portfolio zur Verbesserung
und Ergänzung des Fußballumfeldes ein.
Durch die im Dezember 2002 erfolgte Vergabe der EURO 2008 von der UEFA an Österreich
und die Schweiz steht der österreichische Fußballsport vor einer großen
Herausforderung. Die automatische Qualifikation der Nationalmannschaft erfordert
ein konkurrenzfähiges Team und bestmögliche Technologien, um dem internationalen
Wettbewerb standhalten zu können. Mit Siemens hat der österreichische
Fußball einen idealen Partner für die Umsetzung dieser Ziele gefunden.
Impulsgeber für den österreichischen Fußballsport Siemens kann
als innovatives Unternehmen zur Zukunftssicherung des österreichischen Fußballsports
beitragen. Mag. Peter Schönhofer, Finanzvorstand der Siemens AG Österreich,
ist überzeugt: "Gute Nachwuchsförderung im Sport sichert, ähnlich
wie bei einem Wirtschaftsunternehmen, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit
durch talentierte, junge Kräfte. Sowohl am Markt als auch am Spielfeld zählen
Dynamik, Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft. Nur wer als Team spielt
und seine Mitarbeiter bzw. -spieler fördert und unterstützt, wird erfolgreich
aus einem Match gehen. Zusätzlich zur Konzentration auf den Nachwuchs ist
moderne technologische Ausstattung ein wichtiger Erfolgsfaktor. Siemens Österreich
wird auch als Technologiepartner mit Wissen und breitem Portfolio nachhaltig zum
Erfolg unserer Mannschaften beitragen."
Siemens als Partner für "Challenge 2008 - der österreichische
Weg"
Um bei der Europameisterschaft 2008 bestmögliche Ergebnisse zu erzielen,
ist eine Förderung des Nachwuchses besonders wichtig. Siemens unterstützt
das Projekt "Challenge 2008" des ÖFB, ein Nachwuchsförderungskonzept
für das zukünftige A-Team. Im Projekt "Challenge 2008 - Der Österreichische
Weg" sollen heimische Fußballtalente so umfangreich wie möglich
individuell betreut werden. Dies umfasst neben dem fußballspezifischen Bereich
auch Sportmedizin, Sportmotorik, Sportpsychologie und Medientraining. Zusätzliche
Erfahrungen sammeln die Challenge-Teamspieler in nationalen und internationalen
Freundschaftsspielen. In der Unterstützung des österreichischen Sportlernachwuchses,
den Siegern von morgen, sieht Siemens eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe.
ÖFB-Präsident Friedrich Stickler: "Wir freuen uns, mit Siemens
einen starken Partner für die weitere Umsetzung des Projektes Challenge 2008
gefunden zu haben. Gerade in der Nachwuchsförderung ist es besonders wichtig,
Innovation und Technologie als essenzielle Bausteine zu erkennen. Siemens ist
auf diesen Gebieten besonders stark und hat schon in der Vergangenheit im Bereich
des Aufbaus einer Datenbank und des Meldewesens hervorragend mit dem ÖFB
kooperiert. Die EURO 2008 verlangt vom ÖFB höchst professionelle Arbeit
- Siemens wird uns ein wichtiger Partner sein!"
Technologiepartner für den österreichischen Fußball
Als Komplettanbieter ist es Siemens möglich, sämtliche technologischen
Anforderungen des Fußballsports und seines Umfelds zu erfüllen und
damit nachhaltig zu positiven Ergebnissen beizutragen.
Für das Projekt "Challenge 2008" ist die Entwicklung einer maßgeschneiderten
webbasierten Datenbank zur dezentralen Verwaltung der Spielerdaten von Siemens
für den ÖFB angedacht. Die individuelle Betreuung der Challenge Spieler
bedarf einer umfangreichen Dokumentation und Administration. Über die Web-Datenbank
soll eine effektive und rasche Kommunikation mit allen Vereinen und Trainern bzw.
Challenge-MitarbeiterInnen möglich sein. Alle gewonnen Ergebnisse bzw. daraus
resultierende Maßnahmen können so noch rascher und effizienter umgesetzt
werden. Besonderes Augenmerk wird hier auf die Sicherheitsstandards gelegt.
Engagement in der Bundesliga - FK Austria Magna und SK Rapid
Als Anbieter eines umfangreichen Technologieportfolios unterstützt Siemens
neben dem österreichweiten Projekt "Challenge 2008" die Bundesligaklubs
auch bei der Nachwuchsförderung: So wird etwa beim FK Austria Magna mit der
Frank Stronach Fußball Akademie der sportliche Nachwuchs gefördert.
Die Akademie beruht auf der Kombination von sportlicher und schulischer Ausbildung
sowie persönlicher Betreuung im Internat der Akademie als ganzheitliches
Konzept. Die Schüler erhalten nicht nur eine fundierte fußballerische
Ausbildung durch hochqualifizierte Trainer, sondern erwerben gleichzeitig einen
Fachschulabschluss in Computer- und Kommunikationstechnik.
Beim SK Rapid übernimmt Siemens in der Nachwuchsförderung die Patronanz
der Rapid Jugend-Camps. Sie bieten für Kinder und Jugendliche von sieben
bis fünfzehn Jahren an mehreren Terminen eine Woche lang Training, Spiel-,
Technik- und Koordinationstraining sowie Freizeitaktivitäten gemeinsam mit
den Rapid-Profis. Bei dem Klub ist Siemens bereits starker Technologiepartner
- das Hanappi-Stadion in Wien-Hütteldorf wurde schon im letzten Jahr mit
modernster elektronischer Videoüberwachung ausgestattet. Das komplette Überwachungssystem
wurde innerhalb von nur vier Wochen installiert und leistet einen wichtigen Beitrag
zur Sicherheit.
Umfangreiche Erfahrung
Im Bereich des Sports im Allgemeinen und des Fußballsports im Besonderen
hat Siemens mit breitem Produktportfolio bereits umfassende Projekte erfolgreich
durchgeführt: bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal war das Unternehmen
bei neun der insgesamt zehn Stadien an der Ausstattung mit Sicherheits-, Brandschutz-
und Kommunikationstechnik, Beleuchtung, Belüftungsanlagen, Zugangskontrollen
sowie Überwachungstechnologie beteiligt.
Beim Salzburger Stadion hat Siemens die Brandmelde-, die Beschallungs- und eine
hochmoderne Video-Überwachungsanlage installiert. 24 High-Tech-Kameras sind
einzeln ansteuerbar und können individuell bewegt werden. Die Brandmeldeanlage
besteht aus 600 Brandmeldern und durch acht große Ausgänge und 26 Auf-
und Abgänge kann das Stadion von den Sicherheitskräften in nur sechs
Minuten komplett geräumt werden. Für ideale Akustik sorgt eine prozessorgesteuerte
Beschallungsanlage mit einer Leistung von rund 30 000 Watt.
Durch die Integration der VA TECH, die unter anderem für die technische Gebäudeausrüstung
und Elektrotechnik in der kürzlich eröffneten Allianz Arena München
zuständig war, wurden Kapazität und Portfolio noch erweitert. Die Siemens-Tochter
Osram hat für das Stadion in München die Leuchtstofflampen und die zugehörigen
12.000 elektronischen Betriebsgeräte geliefert, mit denen die Arena in unterschiedlichen
Farben illuminiert werden kann.
Confed-Cup 2005: Medientribünen und -zentren
Beim Confederationscup 2005 in Deutschland hat die 100-prozentige Siemenstochter
BFE Studio und Medien Systeme GmbH bei fünf Stadien flexible und wiederaufbaubare
Medientribünen und -zentren ausgerüstet: innerhalb von nur zwei Monaten
wurden in eigenen Fertigungsabteilungen über 550 Presse- und Kommentatorentische,
Pressekonferenzboxen, Medienwände, Infotresen, Welcomedesk, Helpdesk, Sportsbar,
Arbeitsboxen, Trennwände und PC-Stationstische maßgenau für jedes
einzelne Stadion gefertigt. Weiterhin wurde die Netz- und Breitbandverkabelung
für die Presse- und Kommentatorentische ausgeführt.
Fußball als Business-Plattform
Siemens wird im Rahmen des Engagements Kundenbindungsmaßnahmen bei mehreren
Bundesliga-Klubs anbieten und einmal jährlich gemeinsam mit dem ÖFB
sein fußballaffines Leistungsportfolio wie Stadionbau, Security, Zutritts-
und Fleetmanagement, Lightning, Netzwerke, Eventmanagement und Communication im
Rahmen eines Technologieforums präsentieren.
Damit bietet sich für Siemens eine hervorragende Gelegenheit, Business,
Networking und Entspannung miteinander zu verbinden. Finanzvorstand Peter Schönhofer:
"Wir werden die einzelnen Spiele dazu nutzen, unsere Geschäftspartner
und Kunden des Hauses einzuladen und mit ihnen - abseits des täglichen Geschäftsalltags
- in entspannter Atmosphäre zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.
Nicht unbedingt über die Wirtschaft, sondern wahrscheinlich mehr über
den einen oder anderen Spieler oder Klub."
Weiter Informationen unter: www.siemens.at/sports
|