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48.499 Fans und 1 Spinner

Das Länderspiel Österreich : England ist Geschichte, das Resultat von 2:2 letztlich gerecht und erfreulich, besonders wenn man bedenkt, dass unser Team bereits 0:2 im Rückstand gelegen war. Die Kulisse, unser 12. Mann, war nach langem wieder einmal eine tragende Unterstützung und nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass unser Team nie aufgesteckt hat.

Die Sektoren C und D brillierten mit lautstarker Unterstützung und tollen Choreografien, die Patriots wurden ihrem Namen mehr als nur gerecht. Aus diesem Bereich wurden letztlich auch die anderen Sektoren immer wieder zur lautstraken Unterstützung animiert und die Welle rollte perfekt durch das Oval des Happel-Stadions.

Bemerkenswert war, dass sich die englischen Supporter nahtlos in die Welle einfügten und auch sonst sehr viel zur allgemeinen Bombenstimmung beitrugen. So machten 48.499 Fans eine würdige Kulisse zum Auftakt der WM-Qualifikation für 2006.

Wie es halt leider immer wieder sein muss, ein Spinner ist immer dabei. Bei diesem kann sich unser Team und der Rest der Nation bedanken, dass wir 0:1 in Rückstand gerieten und das Spiel womöglich auch für unsere Farben zu gewinnen gewesen wäre, wenn es den dubiosen Freistoß in Hälfte Nr. 1 nicht gegeben hätte, der prompt zum Führungstreffer, der bis dahin nicht besonders gefährlichen, Briten führte. Wer auch immer für den vermeintlichen Pfiff aus dem Publikum verantwortlich war, der letztlich unsere Spieler, allen voran Stranzl, an einen Pfiff der Schiedsrichters glauben ließ, gehört auf Nimmerwiedersehen aus dem Stadion verbannt. Wie krank und naiv muss jemand sein, wenn er durch derartige Aktionen versucht, ein Spiel zu beeinflussen? Was ihm ja letztlich auch gelungen ist, aber sehr zum Nachteil unseres Teams.

Dass es unmöglich ist, Fans so zu durchsuchen, um auch kleine Pfeiferl zu finden, liegt auf der Hand. Hier wäre aber die Fankurve selbst gefordert, derart schwarze Schafe preiszugeben.
Dem Gegner durch derartigen Schwachsinn Tore praktisch zu schenken kann sicher nicht im Sinn einer erstklassigen Fankultur - wie am Samstag eindrucksvoll bewiesen - sein.

Auf dass in Zukunft die Pfeiffen derartiger Pfeiffen für immer verstummen!

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