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Die UEFA EURO 2004 - so die offizielle Bezeichnung für die
Fubßall-EM-Endrunde in Portugal (12. Juni - 4. Juli) - ist
nicht umsonst das drittgrößte Sportereignis der Welt
(nach Fußball-WM und Olympischen Sommerspielen): Gut 7 Milliarden
TV-Zuschauer werden die insgesamt 31 Spiele (in 9 verschiedenen
Städten und 10 verschiedenen Stadien) verfolgen. 16 Teams sind
mit dabei, 12 Referees werden eingesetzt (kein Österreicher).
Nicht weniger als 25 Millionen Zugriffe werden auf der offiziellen
www.euro2004.com-Website während der nächsten 4 Wochen
erwartet. Für Österreich in vier Jahren bedeutet das übrigens,
dass noch nie bei uns eine größere Sportveranstaltung
stattgefunden hat, die Olympischen Winterspiele in Innsbruck 1964
bzw. 1976 mit eingerechnet.
Die Gesamt-Einnahmen der EURO werden von der UEFA mit 845 Millionen
€ veranschlagt, 135 Mio. € davon werden an die 16 Teilnehmer
ausgeschüttet. Dem Europameister winken 18,5 Mio. Auch die
Kosten haben es in sich: Deutschland kalkuliert für das Unternehmen
Portugal rund 7 Millionen, das ist fast genauso viel wie vor 2 Jahren
bei der WM-Endrunde in Südkorea und Japan. Das bis zum Finale
durchgebuchte Nobelhotel an der Algarve kostet rund eine Million
€, diesselbe Summe muss der DFB für die Versicherung der
Spieler ausgeben. Den größten Brocken aber verschlingen
die Prämien: Wenn Deutschland den 4. EM-Titel holen sollte,
müsste der DFB an Spieler und Trainerstab 3 Mille zahlen...
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