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Erster
gegen Letzter, Fast-Meister gegen Fast-Absteiger, was anderes als ein klares Resultat
zugunsten des Ersten sollte dabei herauskommen? Vor der meisterlichen Kulisse
von 17.200 Fans sorgten die Grün-Weißen aus Hütteldorf für
einen gelungenen Teil 1 der Meisterfeier.
Diese Kulisse sorgte auch für eine hervorragende Startchoreografie, nicht
nur wie gewohnt im Block West, sondern vor allem auch auf der Nordtribüne
wurde ein meisterliches Szenario zelebriert, welches von den Lords auf der Osttribüne
entsprechend ergänzt wurde. Es herrschte euphorische Meisterstimmung im St.
Hanappi.
Nach fulminantem Start mit dem 1 : 0 nach nicht einmal zwei Spielminuten herrschte
im Strafraum der Bregenzer Hochbetrieb und bis zur 2:0-Führung per Elfmeter
in der 19. Minute hätten gut und gerne noch zwei weitere Treffen folgen können.
Danach herrschte jedoch etwas "Waffenstillstand" und Bregenz konnte
sich entsprechend konsolidieren. Als in Minute 34 Markus Katzer mit schwerer Verletzung
ausgewechselt werden musste (Diagnose: Kreuz- und Seitenbandriss!), schien es,
als ob die gesamte Mannschaft etwas unter Schock stand. So war es nicht verwunderlich,
dass Bregenz in der 45. Minute mit dem ersten ernsthaften Schuss auf das Rapid-Tor
zum 1 : 2 verkürzen konnte. Der Stimmung unter den Fans tat dies keinen Abbruch,
zumal das Zwischenresultat aus Graz (Sturm gegen GAK 1 : 0) für zusätzlichen
Jubel sorgte.
Hälfte Zwei begann ohne den fulminanten Druck der Rapidler so wie zu Spielbeginn
und daher gestaltete sich das Spiel relativ offen. Ein Bregenzer Konter mit guter
Tormöglichkeit endete in der 60. Minute jedoch mit einem Foulspiel des Bregenzers
Höller, der anstatt zum Torjubel den Weg in die Kabine mit gelb/rot antreten
musste.
Wie bereits in vielen Spielen dieser Saison wurde dann die Rapid-Viertelstunde
wieder einmal ihrem legendären Ruf gerecht und so fielen die Tore drei und
vier durch Lawaree und Kincl. Jetzt stand das Hanappi-Stadion förmlich Kopf,
die Welle rollte. Unter den Jubelrufen "Wir werden Meister" und "Hier
regiert der SCR" endete die Begegnung gegen sich tapfer wehrende Bregenzer,
die aufgrund der torlosen Nullnummer beim Westderby Tirol : Salzburg endgültig
den Weg in die Red ZAC Liga antreten müssen.
Danach
war Meisterfeier, Teil 1, in vollem Gange. Tausende Fans stürmten den Rasen,
mittendrin der "Turm in der Schlacht", Platzsprecher Andy Marek, dessen
beschwichtigende Worte, dass Rapid noch nicht ganz durch wäre zum Meistertitel,
von niemand mehr ernst genommen wurde. Als Kapitän Steffen Hofmann dann verkündete,
die restlichen beiden fehlenden Punkte beim Auswärtsspiel in Salzburg holen
zu wollen, kippte die Stimmung restlos in eine vorgezogene Meisterparty.
Und über allem stand die Frage nach dem Endresultat in Graz (Sturm : GAK
1:1, womit der GAK endgültig aus dem Meisterrennen war), was wohl am Sonntag
in Pasching los sein wird. Sollte man gar da schon Meister werden, wenn Austria
keinen vollen Erfolg landen konnte?
Vielen wäre das schon recht, viele andere wiederum wünschten sich
doch ein "Finale" in Salzburg
bald werden wir es wissen.
Zur Hochstimmung trug auch die Meldung bei, dass das Wiener Derby am 26. Mai
im Ernst Happel Stadion ausverkauft sein dürfte.
Impressionen
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