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Die
Hütteldorfer Völkerwanderung in die Südstadt (11.000 Besucher)
musste im Nachtragsspiel zur 22. BL-Runde bis zur 93. Minute warten, ehe das erlösende
Tor zum knappen 1:0-Sieg fiel. Die "Schulter-Gottes" von Ferdinand Feldhofer
hat es möglich gemacht.
Während sich beim Geisterspiel im Horr Stadion die Veilchen den Frust von
der Seele schossen und Pasching mit 4:0 deklassierten, musste der Tabellenführer
aus Hütteldorf gegen eine ambitionierte und teils überhart agierende
Mannschaft von Admira Wacker bis in die Overtime der regulären Spielzeit
auf das Erfolgserlebnis warten. Demensprechend herrschte frenetischer Jubel, sowohl
auf dem Spielfeld, auf der Betreuerbank als auch auf den gut gefüllten Rängen.
Von einem Heimvorteil seitens des Fansupports der Südstädter war bei
diesem Spiel so gut wie gar nichts zu bemerken. Das Verhältnis auf den Rängen
war mit Sicherheit 10:1 zu Gunsten der Hütteldorfer.
Einzig
auffallend und auch gleichzeitig bedenklich war der Fanprotest der Südstädter
Fans, die gegen den Ausverkauf, Trainer- und Stadionwechsel mit der Androhung,
dann selbst "weg zu sein", sehr deutlich ausfiel.
Wieder eine Episode mehr im Machtspiel der "Geldgeber" gegen Vereinstradition
und Fankultur, welches in unserer Liga scheinbar immer mehr Überhand gewinnt.
Dass Erfolg und Zusehermassen nicht unbedingt käuflich sind, zeigt sich zum
Glück am aktuellen Beispiel Rapids und sollte so manchen "Vereinsverantwortlichen"
zum Nachdenken anregen.
Fazit: Ein grün-weisser Riesenschritt Richtung Meistertitel, dessen erste
Chance zur definitiven Erringung bereits kommendes Wochende stattfindet.
Impressionen
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